Zwei Stunden Krimi mit glücklichem Ende

Volleyball-Regionalliga: Damen des CPSV gewinnen in Leipzig 3:2 - Herren bieten großen Kampf

Das war wahrlichnichts für schwache Nerven. Einen zweistündigen Krimi mussten die CPSV-Damen auswärts beim SSC Leipzig bewältigen, um schließlich einen 3:2-Sieg feiern zu können. „Nach diesem emotionalen Spiel war der Jubel grenzenlos. Die Spielerinnen haben sogar getanzt", freute sich der Trainer Mirko Pansa mit seinen Schützlingen.
25:18 hatten die Chemnitzerinnen im ersten Satz gewonnen und lagen auch im zweiten Abschnitt 23:21 vorn, mussten den Satz aber unglücklich abgeben. Die folgenden Sätze endeten mit 22:25, 25:19 und schließlich 15:13 für die Gäste. Auch CPSV-Kapitänsfrau Carola Nitzsche war heilfroh über den Erfolg. „Die Gegner hatten vier Zuspielerinnen zur Verfügung und überhaupt schien es, als ob jede überall gespielt hätte. Als Vorbereitung für nächste Woche war es eine gute Partie, weil uns die Leipzigerinnen vor allem durch ihre guten Angriffe gefordert haben", meinte Carola Nitzsche.
Die erste Herrenmannschaft des CPSV hat sich trotz einer Niederlage gegen Zweitligist SVC Nordhausen im Regionalpokal teuer verkauft. Im ersten Satz gelang es den Chemnitzern, eine 19:15 Führung vorzulegen, bevor „ein Spieler der Nordhausener zum Aufschlag an die Hallenwand ging und bis zum 24:19 sehr gute Aufschläge machte", nannte Mannschaftsleiter Andreas Sprößig ein Trumpfass der Kontrahenten.
Die Sätze endeten mit 20:25, 18:25, 27:25 und 19:25 aus Sicht des CPSV. „Nach dem Satzerfolg freuten wir uns, wie nach einem gewonnenen Spiel", meinte Marco Schramm, der seine dritte Begegnung in Folge absolvierte.
Aufkeimende Hoffnungen, vielleicht sogar die Sensation zu schaffen, mußten jedoch schnell begraben werden. Dazu begingen die Chemnitzer im vierten Satz zu viele individuelle Fehler.
So stand es nach 76 Minuten Spielzeit vor immerhin 180 Zuschauern in der Sachsenhalle1:3.
„Die Nordhausener spielten unspektakulär, aber zum Teil eine Etage höher wie wir", resümierte Andreas Sprößig. in Topform auf CPSV-Seite präsentierten sich Michael Staudinger und Andere Schmidt.(KGO)



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