Heimpremiere am hohen Netz

Volleyball: Regionalligaherren des BSV Limbach-Oberfrohna treffen auf Nordhausen

Von Bernd Wild
Limbach-Oberfrohna. In der Großsporthalle wird am Sonnabend das Volleyballnetz gespannt.
16 Uhr erfolgt hier die Premiere für das erste Heimspiel der Regionalliga-Männer gegen den SVC Nordhausen. Wie bekannt spielen die Männer des Chemnitzer Polizeisportvereins (CPSV) künftig in Limbach-Oberfrohna („Freie Presse" berichtete).
Der Grund: Die CPSV-Frauenstiegen in die 2.Bundesliga auf. Da hierfür ein größerer Etaterforderlich ist und auch die Herren für die Regionalliga eine fünfstellige Summe benötigen, die genaue Höhe wollte niemand nennen, entschloß man sich, das Männerteam an den BSV Limbach-Oberfrohna abzugeben.
„Der Auftakt in die neue Saison begann mit einer 0:3 Niederlage beim PSV Gotha", sagte Trainer Rico Fritzsch. Die Mannschaft habe dabei nicht an die guten Leistungen, die sie bei dem Vorbereitungsturnier in Schwaig zeigte, anknüpfen können.
Auch das erste Heimspiel werde nicht einfach sein.
Immerhin empfangen die Limbacher mit dem SVC Nordhausen den Absteiger aus der 2.Bundesliga. „Wir hoffen deshalb, daß uns viele Fans lautstark unterstützen", so der Trainer.
Doch vor dem Punktspielauftakt mussten noch andere Aufgaben im Zusammenhang mit dem Wechsel der Mannschaft nach Limbach-Oberfrohna erledigt werden.
„Es war nicht einfach, innerhalb von acht Wochen die neue Saison vorzubereiten", bemerkte Steffen Kraus, Abteilungsleiter Volleyball beim BSV Limbach-Oberfrohna. Das betraf auch die gesamte Terminplanung. „Hier mussten wir uns mit den Handballern abstimmen. Dabei zeigten sie sich aber sehr kooperativ", freute sich Kraus. Somit sei es auch gelungen, daß die Heimspiele der Volleyballer wie gewünscht außer diesen Sonnabend, immer 18 Uhr angepfiffen werden.
Das Ziel der Regionalligamänner heißt Klassenerhalt. „Wir haben mit Andere Schmitt, Andreas Sprößig und Mike Thiele drei Abgänge zu verzeichnen, die nicht so leicht zu ersetzen sind. So zählte beispielsweise Andre Schmitt in den zurückliegenden Jahren zu den besten zuspielern der Regionalliga", meinte der Trainer. Zu den Neuen im Team gehören Marek Vanco von der zweiten Limbacher Mannschaft, Maik Lindner, der vom Dresdner SC kam, sowie Rene und Marcel Wendler vom PSV Stollberg. „Es wird sehr schwer werden, das zuspiel in der Regionalliga von einem zum anderen Jahr umzustellen", nannte Fritzsch das größte Problem. Deshalb werde man auch während der Saison noch Ausschau nach neuen Spielern halten.
Wichtig im Sport ist heute ebenso die Sponsorengewinnung. „Obwohl wir einige Geldgeber gefunden haben, suchen wir immernoch einen Hauptsponsor. Etwas traurig sind wir darüber, daß kein einziger Sponsor von Chemnitz mit nach Limbach-Oberfrohna kam", unterstrich der Abteilungsleiter.



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